Über mich

Fast zwei Jahrzehnte Handel. Und immer neugierig geblieben.

Seit 2007 begleitet mich der filialgeführte Einzelhandel – zunächst direkt im Markt, später an der Schnittstelle zwischen Märkten, Systemen, Prozessen und Vertrieb.

Was sich dabei nie verändert hat: Mein Interesse daran, zu verstehen, warum Dinge funktionieren – oder warum sie es manchmal nicht tun.

Heute verbinde ich diese operative Erfahrung mit Datenanalyse, Prozessverständnis und der Überzeugung, dass nachhaltige Ergebnisse vor allem dort entstehen, wo Menschen Lösungen verstehen und mittragen.

Vom Markt zur Führung.

Mein beruflicher Weg war keine Aneinanderreihung völlig unterschiedlicher Stationen. Vielmehr hat jede Aufgabe auf der vorherigen aufgebaut.

  1. 2007–2014

    Operative Marktpraxis

    Meine berufliche Basis entstand direkt im Markt.

    Hier lernte ich den Einzelhandel dort kennen, wo Prozesse tatsächlich funktionieren müssen: im täglichen Zusammenspiel von Kunden, Ware, Beständen, Organisation und Mitarbeitenden.

    Diese Erfahrung prägt meine Sicht auf Prozesse bis heute.

  2. 2014–2019

    IT & Organisation im Außendienst

    Mit dem Wechsel in den Außendienst verlagerte sich mein Schwerpunkt auf Systemeinführungen, Rollouts, Schulungen, Anwenderbetreuung und Prozessbegleitung.

    Dabei entstand eine Rolle als Schnittstelle zwischen Märkten, IT, Zentrale und Fachbereichen.

    Für mich wurde dabei besonders deutlich: Eine technisch gute Lösung ist nur dann erfolgreich, wenn sie auch im operativen Alltag funktioniert.

  3. 2019–2026

    Vertriebssupport im Außendienst

    In dieser Phase rückten Analyse und Prozessmanagement noch stärker in den Mittelpunkt.

    Zu meinen Schwerpunkten gehörten unter anderem Marktanalysen, Inventurmanagement, Warenverlustmanagement, Reporting, Prozessoptimierung, Schulungen, Projektarbeit und die Entwicklung eigener Analyse- und Steuerungslösungen.

    Dabei verband sich meine langjährige operative Erfahrung zunehmend mit datenbasierter Analyse und strukturierter Ursachenforschung.

  4. Ab Oktober 2026

    Verkaufsleitung

    Mit dem Wechsel in die Verkaufsleitung beginnt für mich der nächste berufliche Entwicklungsschritt.

    Neben Ergebnis- und Prozessverantwortung kommt nun eine deutlich stärkere disziplinarische Führungsverantwortung hinzu.

    Dabei möchte ich vieles aus meinen bisherigen Rollen mitnehmen: Praxisnähe, klare Kommunikation, Verlässlichkeit, analytisches Denken und den Anspruch, Menschen nicht nur Vorgaben zu machen, sondern sie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Ehrenamt · Berufliche Bildung

Engagement als IHK-Prüfer

Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich im IHK-Prüfungswesen. Von 2013 bis 2017 war ich als ehrenamtlicher Prüfer bei der IHK für München und Oberbayern tätig. Seit 2026 setze ich dieses Engagement bei der IHK Halle-Dessau fort. In beiden Prüfungsausschüssen liegt mein Schwerpunkt auf den Ausbildungsberufen Verkäufer/-in und Kaufmann/-frau im Einzelhandel.

2013–2017

IHK für München und Oberbayern

Ehrenamtlicher Prüfer

Ausbildungsberufe: Verkäufer/-in · Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Seit 2026 · Aktuell

IHK Halle-Dessau

Ehrenamtlicher Prüfer

Ausbildungsberufe: Verkäufer/-in · Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Für mich verbindet diese Aufgabe praktische Handelserfahrung mit der verantwortungsvollen und objektiven Bewertung beruflicher Kompetenzen.

Führung & Zusammenarbeit

Führung beginnt für mich nicht mit Hierarchie.

Auch bevor disziplinarische Führung zu meiner Aufgabe wurde, bestand ein großer Teil meiner Arbeit darin, Menschen zu unterstützen, Wissen zu vermitteln, Veränderungen zu begleiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Dabei hat sich für mich ein Führungsverständnis entwickelt, das vor allem auf Vertrauen, Klarheit und Verlässlichkeit basiert.

Auf Augenhöhe

Menschen ernst nehmen, zuhören und unterschiedliche Perspektiven verstehen – unabhängig von Position oder Hierarchie.

Klarheit

Erwartungen, Entscheidungen und auch schwierige Themen verständlich und offen kommunizieren.

Verlässlichkeit

Zusagen einhalten und für andere berechenbar sein. Vertrauen entsteht für mich vor allem durch konsequentes Handeln.

Respekt

Unterschiedliche Erfahrungen, Persönlichkeiten und Sichtweisen anerkennen – auch dann, wenn man fachlich nicht derselben Meinung ist.

Fachliche Glaubwürdigkeit

Führung bedeutet für mich nicht, auf jede Frage sofort eine Antwort haben zu müssen. Entscheidend ist, Zusammenhänge verstehen zu wollen, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und bereit zu sein, selbst dazuzulernen.

Entwicklung

Menschen nicht dauerhaft abhängig von Unterstützung machen, sondern Wissen vermitteln und sie befähigen, Herausforderungen zunehmend selbstständig zu lösen.

Menschen befähigen statt Wissen verwalten.

Schulungen, Workshops und Anwenderunterstützung waren über viele Jahre ein fester Bestandteil meiner Arbeit.

Dabei ging es mir nie darum, möglichst viel Fachwissen zu präsentieren. Mein Anspruch war und ist, komplexe Themen so zu erklären, dass andere sie verstehen, anwenden und anschließend selbstständig damit arbeiten können.

Für mich ist das auch ein wichtiger Bestandteil guter Führung: Nicht jede Lösung selbst vorzugeben, sondern Menschen dabei zu unterstützen, eigene Sicherheit, Kompetenz und Verantwortung zu entwickeln.

Woran ich mich orientiere.

Fakten statt Vermutungen

Entscheidungen sollten möglichst auf nachvollziehbaren Informationen, Kennzahlen und Beobachtungen beruhen.

Ursachen statt Symptome

Ein Problem zu dokumentieren löst es noch nicht. Mich interessiert, warum es entstanden ist.

Praxis statt Theorie um der Theorie willen

Ein Prozess kann auf dem Papier perfekt aussehen. Entscheidend ist, ob er im tatsächlichen Arbeitsalltag funktioniert.

Nachhaltigkeit statt schneller Effekt

Eine Maßnahme ist für mich dann erfolgreich, wenn sie nicht nur kurzfristig eine Kennzahl verändert, sondern langfristig zu besseren Abläufen beiträgt.

Wie sich diese Arbeitsweise in konkreten Projekten gezeigt hat, erfahren Sie unter Projekte & Praxis.

Am Ende geht es um Menschen und Ergebnisse.

Zahlen, Prozesse und Systeme sind wichtige Werkzeuge. Im Mittelpunkt stehen für mich trotzdem die Menschen, die täglich damit arbeiten.

Gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo Erwartungen klar sind, Wissen geteilt wird und Verantwortung übernommen werden kann.

Diesen Anspruch möchte ich auch in meinem nächsten beruflichen Kapitel weiterverfolgen.